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Artikel von Peter Mersch

Die Flüchtlingskrise: Das Migrations- und Kriminalverhalten von Zuwanderern

Die egoistische Information. Eine Theorie des Lebens

Systemische Evolutionstheorie

Ich beginne zu glauben, dass es wieder Krieg geben wird

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Migräne - Heilung ist möglich

Wie Übergewicht entsteht ... und wie man es wieder los wird

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Mersch Online AGPublikationenBücher von Peter MerschVorwort Die Flüchtlingskrise: Das Migrations- und Kriminalverhalten von Zuwanderern
Dienstag, 12. Dezember 2017

Die Flüchtlingskrise: Das Migrations- und Kriminalverhalten von Zuwanderern.

 
Amazon-Ausgabe: Die Flüchtlingskrise. Das Migrations- und Kriminalverhalten von Zuwanderern

Das Buch untersucht das Migrations- und Kriminalverhalten von in Deutschland lebenden Zuwanderern und die zugehörigen Flucht- und Migrationsursachen in den Herkunftsländern. Grundlage der Analysen sind die Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamts und des Ausländerzentralregisters, die Polizeilichen Kriminalstatistiken des Bundeskriminalamts, die Publikationen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und zahlreiche weitere öffentlich zugängliche internationale Länderdaten und -indikatoren.

Unter anderem wurden die folgenden Ergebnisse erzielt:
  • Bei der Flüchtlingskrise handelt es sich um eine globale Völkerwanderung, die fast ausnahmslos von islamischen Herkunftsländern ausgeht. Als treibende Ursachen sind vor allem das viel zu starke Bevölkerungswachstum, die islamischen Heiratsregeln und die in der islamischen Welt weit verbreitete Polygamie zu nennen, durch die eine große Zahl an ausgegrenzten und auswanderungswilligen jungen Männern entsteht.
  • Eine ungesteuerte Massenzuwanderung nach Europa ist mit den Grundprinzipien der Zivilisation nicht vereinbar.
  • Zwischen den durchschnittlichen Kriminalitätsraten verschiedener Ausländerpopulationen bestehen oftmals deutlich größere Differenzen als zwischen den mittleren Kriminalitätsraten aller in Deutschland lebenden Ausländer und der Deutschen. Eine spezifische Ausländerkriminalität existiert somit nicht.
  • Asylbewerber waren in den Jahren 2014 bis 2016 pro Kopf mehr als 13 Mal so häufig Tatverdächtige bei Gewaltkriminalität (inklusive gewaltorientierten Sexualdelikten) wie Deutsche.
  • Zuwanderer aus islamischen Herkunftsländern wurden in 2014 bis 2016 pro Kopf deutlich häufiger einer Gewaltkriminalität tatverdächtigt als Ausländer aus christlichen Herkunftsländern. Der Zusammenhang besteht entsprechend auch für afrikanische Herkunftsländer.

Reiskirchen: Independently published, 2017, ISBN 9781973196563, 500 Seiten, 18,95 EUR

Amazon-Ausgabe als Print-Buch bestellen

KDP-eBook-Edition (eBook), 2017, ASIN B0771T3YZQ, 6,99 EUR

Amazon-Ausgabe als eBook bestellen

Buchhandelsausgabe: Das Migrations- und Kriminalverhalten von Ausländern

Norderstedt: Books on Demand, 2017, ISBN 978-3-7448-8146-3, 500 Seiten, 18,95 EUR

Bundhandelsausgabe als Print-Buch bestellen

BoD-eBook-Edition (eBook), 2017, ISBN 978-3-7448-5038-4, 12,99 EUR

Bundhandelsausgabe als eBook bestellen


Vorwort des Autors (ohne Referenzen)


Die Flüchtlingskrise: Das Migrations- und Kriminalverhalten von Zuwanderern“ ist der erste Band einer geplanten Buchreihe, die sich mit der Zuwanderung nach Deutschland, ihren Ursachen und Begleiterscheinungen auseinandersetzt. Grundlage der Analyse des Buches sind öffentlich zugängliche Daten, wie sie vom Statistischen Bundesamt (Destatis), Bundeskriminalamt (BKA), Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und weiteren internationalen Anbietern zur Verfügung gestellt werden.

Ursprünglich war zu diesem Zeitpunkt bereits die Veröffentlichung einer Ausgabe geplant, die sich ausschließlich auf Daten zum Jahr 2016 bezieht. Dies ließ sich leider nicht realisieren, da noch immer einige entscheidende Daten für 2016 nicht veröffentlicht sind. Zwar liegt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts (BKA) für 2016 längst vollständig vor, dies gilt jedoch nicht für einige kritische Daten des Statistischen Bundesamts und erst recht nicht für viele internationale Informationen und Indikatoren, die in die Untersuchung eingeflossen sind. Wer also Wert auf eine konsistente Analyse für das Jahr 2016 legt, sei auf den nächsten Band der Buchreihe vertröstet. Ich habe vor, für jedes einzelne Jahr eine eigenständige Ausgabe zu publizieren.

Nachdem in der öffentlichen Debatte bereits bei der einfachen Frage, ob Ausländer in Deutschland pro Kopf häufiger Gewaltdelikte begehen als Deutsche, kontroverse bis unvereinbare Meinungen vertreten wurden, stellte ich mir die Frage, ob ich als Mathematiker zu deren Klärung vielleicht etwas beitragen kann. Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Für die Analysen des Buches wurden zwar keine komplexen mathematischen Methoden benötigt, sehr wohl aber komplexes mathematisches Denken und Vorstellungsvermögen. Hierdurch gelang es, die aus verschiedenen Quellen stammenden Informationen miteinander in Beziehung zu setzen und zu einer Gesamtsicht zu vereinen, aus der neue und vor allem auch weitaus differenziertere Einsichten gewonnen werden konnten.

Ein anderer Grund, der mich zum Verfassen des Buches veranlasste, war die doch sehr von religiösen Welt- und Menschenbildern und hochgradig emotionalen Argumenten geprägte öffentliche Debatte zur Flüchtlingskrise beziehungsweise Zuwanderung der Jahre 2015 und 2016. Dies gilt in besonderem Maße für die Berichterstattung in den Medien und die dort verwendeten Bilder, Begriffe, Slogans und Symbole.

In ähnlicher Weise trifft dies aber auch auf das in den deutschen Kultur- und Sozialwissenschaften seit geraumer Zeit dominierende antibiologistische gleichheitsideologische Welt- und Menschenbild zu, das in meinen Augen mindestens genauso falsch und bedenklich wie dessen Antithese – der Biologismus – ist, da es sich de facto um einen anti-biologischen Standpunkt handelt, der jegliche biologischen und evolutionstheoretischen Argumente aus dem sozialwissenschaftlichen Diskurs verbannen möchte und im Grunde auch verbannt hat. Wie die Ausführungen des Buches jedoch zeigen, lassen sich die Flüchtlingskrise und die mit ihr zusammenhängenden Probleme und Phänomene wie der demografische Wandel oder die in Deutschland angeblich grassierende Fremdenfeindlichkeit ohne Bezug auf Biologie und Evolutionstheorie nicht einmal ansatzweise verstehen. Angelehnt an eine Artikelüberschrift des früheren Herausgebers der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirrmacher, ließe sich deshalb sagen: Antibiologismus macht eine Gesellschaft dümmer.

Hinzu kommt die große Zahl der in den Kultur- und Sozialwissenschaften verwendeten unpräzise definierten Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Rassismus, Biologismus, Sozialdarwinismus, Eugenik, Zivilisation, Gender und Gleichheit, hinter denen sich zumeist keine wissenschaftlichen, sondern in erster Linie politische Anliegen verbergen.

Exemplarisch sei dies am Begriff der Islamfeindlichkeit inklusive seiner Variante Islamophobie, die das zu beschreibende Phänomen geradezu pathologisiert, deutlich gemacht. Ein Jude ist ein Mensch, der Islam hingegen eine Religion beziehungsweise Ideologie. Adolf Hitler war ein Antisemit, ein Judenfeind, allerdings in gewisser Weise auch ein Islamfreund. Was ist dann aber ein Islamfeind? Etwas Ähnliches wie ein Kommunismus-, Kapitalismus-, Nationalsozialismus-, Scientology-, Feminismus- oder AfD-Feind?

Interessanterweise definiert Wikipedia die Begriffe Islamfeindlichkeit beziehungsweise Islamophobie als „Feindseligkeit gegenüber Muslimen sowie deren kategorische Abwertung und Benachteiligung“. Dann hätte es wie bei den Juden oder Christen eigentlich Muslimenfeindlichkeit heißen müssen. Genau dieser Begriff wurde jedoch nicht gewählt, ich vermute ganz bewusst. Denn durch die geschickte Begriffswahl gelang es letztlich, Islamfeindlichkeit schon von der Namensgebung her auf die gleiche Ebene zu heben wie die Judenfeindlichkeit der Nationalsozialisten.

Auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung – immerhin ein Angebot des Bundesministeriums des Inneren – wird behauptet, dass selbst die Aussage, der Islam sei „rückständig und totalitär, frauenfeindlich und mit Demokratie nicht vereinbar“, islamfeindlich ist, obwohl sie sich sogar im Mutterland des Islam und fast überall sonst in der islamischen Welt als zutreffend erweist. Letztlich wurde damit eine sachlich-kritische Aussage in die Nähe der Judenfeindlichkeit der Nationalsozialisten und des Holocausts gerückt. Dies ist nicht nur unseriös, sondern intellektuell geradezu erbärmlich.

In der vorliegenden Arbeit wird deshalb ein erhebliches Augenmerk auf präzise und mit evolutionärem Denken vereinbare Begriffsdefinitionen gelegt, dies gilt in besonderem Maße für die Begriffe Zivilisation, Sozialdarwinismus und Eugenik. Unter anderem wird gezeigt, dass Zivilisation – im Gegensatz zur Wildnis – auf der gegenseitigen Respektierung von individuellen Verfügungsrechten an Ressourcen und somit indirekt auf dem Konzept des Eigentums beruht. In der Wildnis sind praktisch alle Ressourcen noch sogenannte Gemeingüter (Commons).

Unter der Vielzahl der in der Arbeit erzielten Ergebnisse möchte ich an dieser Stelle fünf hervorheben. Die ersten beiden gehören zum ersten Hauptthema des Buches (Migrationsverhalten), die drei letzten zum zweiten (Kriminalverhalten).
  • Bei der Flüchtlingskrise handelt es sich um eine globale Völkerwanderung, die fast ausnahmslos von islamischen Herkunftsländern ausgeht. Als treibende Ursachen sind vor allem das viel zu starke Bevölkerungswachstum, die islamischen Heiratsregeln und die in der islamischen Welt weit verbreitete Polygamie zu nennen. Es ist durchaus argumentierbar, die Flüchtlingskrise als islamische Völkerwanderung und Islamisierungsprozess zu verstehen.
  • Eine ungesteuerte Massenzuwanderung nach Europa ist mit dem Grundprinzip der Zivilisation nicht vereinbar.
  • Eine spezifische Ausländerkriminalität existiert nicht. Zwischen den durchschnittlichen Kriminalitätsraten verschiedener Ausländerpopulationen bestehen oftmals viel größere Differenzen als zwischen den mittleren Kriminalitätsraten aller in Deutschland lebenden Ausländer und der Deutschen. Dies galt in den letzten Jahren selbst für das durchschnittliche Kriminalverhalten der beiden Ausländerpopulationen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo. Allerdings ist seit Beginn der Flüchtlingskrise bei der Gewaltkriminalität von Ausländern insgesamt ein starker Anstieg zu verzeichnen.
  • Asylbewerber waren in den Jahren 2014 bis 2016 pro Kopf mehr als 13 Mal so häufig Tatverdächtige bei Gewaltkriminalität (inklusive gewaltorientierten Sexualdelikten) wie Deutsche.
  • Zuwanderer aus islamischen Herkunftsländern wurden in 2014 bis 2016 pro Kopf deutlich häufiger einer Gewaltkriminalität tatverdächtigt als Ausländer aus christlichen Herkunftsländern. Der Zusammenhang besteht entsprechend auch für afrikanische Herkunftsländer.
Im öffentlichen Diskurs stand bislang stets das Kriminalverhalten der Zuwanderer im Vordergrund, möglicherweise weil es die Menschen unmittelbarer betrifft. Unter den fünf angeführten Ergebnissen halte ich allerdings die beiden ersteren für langfristig wesentlicher.

Da an etlichen Stellen des Buches Kritik an anderen Weltanschauungen und Vorstellungen geübt wird, scheint es mir eine Sache der Fairness zu sein, das eigene Welt- und Menschenbild, unter dem ich meine Thesen entwickele und meine Bücher verfasse, offenzulegen. Grob gesagt lässt es sich als naturalistisch, evolutionär und nichtreligiös charakterisieren. Ich gehe folglich bei allen meinen Überlegungen davon aus, dass der Mensch nicht von Gott geschaffen wurde, sondern per Evolution entstanden ist. Vor dem Hintergrund des aktuellen Stands der Naturwissenschaften scheint mir eine solche Sichtweise alternativlos zu sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Großteil der Analyse hierdurch als Anwendungsfall der Systemischen Evolutionstheorie gestaltet werden konnte.

Das Buch ist sicherlich an manchen Stellen nicht einfach zu lesen. Dies mag einerseits daran liegen, dass ich kein eloquenter Schreiber bin, ganz im Gegenteil, das Schreiben fällt mir schwer. Meine Stärken liegen eher in der Analyse. Zum anderen ist der Text gespickt mit Fakten, Zahlen, Grafiken und Tabellen, wodurch sich die Lektüre weiter erschwert. Ich hoffe dennoch, dass sich die meisten Leser davon nicht abschrecken lassen, zumal einige Ergebnisse nach meiner Kenntnis bislang noch nicht in dieser Form publiziert wurden.

Zum Schluss sei eine Anmerkung zu den zahlreichen, sich in den Endnoten des Buches befindlichen Internet- und insbesondere Wikipedia-Links erlaubt, von denen „elektronische“ Leser vermutlich deutlich stärker profitieren werden. Mir ist bekannt, dass dazu recht unterschiedliche Auffassungen existieren. Bei einem interdisziplinär ausgerichteten Buch zu einem aktuellen Thema – wie dem vorliegenden – scheint mir eine entsprechende Vorgehensweise jedoch längst unerlässlich zu sein. Beispielsweise dürften Leser, denen Begriffe wie Othering oder Verlustaversion nicht geläufig sind, ohne weitere Hilfe kaum abschätzen können, ob es sich dabei um Eigenschöpfungen des Autors oder um Begriffe von grundsätzlicher wissenschaftlicher Bedeutung handelt. Die verlinkten Wikipedia-Seiten beantworten diese Frage sofort.

Unabhängig davon ist es sicherlich kein guter Stil, die Kernaussagen eines Sachbuchs primär auf Internet- und Wikipedia-Links beruhen zu lassen. Genau das wird im vorliegenden Buch jedoch nicht getan: Die entscheidenden Resultate basieren allesamt auf Auswertungen der eingangs erwähnten Datenquellen.

Reiskirchen, im Oktober 2017



Peter Mersch



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